ICH-Kraft
​Die Stärkste im Raum. Und die Einsamste bei sich.
Du trägst alles. Nur dich nicht
Du bist die, auf die man sich verlassen kann.
​Du übernimmst den Extraworkload, weil du weißt, dass du es schaffst. Du führst das achte Beziehungsgespräch, weil du die Kraft hast. Du planst den Urlaub, organisierst den Kinderarzttermin, schreibst die Weihnachts-geschenkeliste, bist Telefonseelsorge für deine Freundin um 23 Uhr. Du funktionierst. Immer. Und du bist stolz darauf – weil es stimmt. Du bist stark.
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Nur dass diese Stärke die ganze Zeit in eine Richtung fließt.
Zu allen. Für alle. Außer zu dir.
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Du wartest.
Nicht bewusst. Nicht mit Absicht. Aber du wartest. Wenn es ruhiger wird, dann... Wenn das Projekt abgeschlossen ist, dann... Wenn Sommer ist, dann... Wenn die Situation sich geklärt hat, dann...​ Und dann kommt das Nächste. Immer. Weil deine Hände die ganze Zeit voll sind.
Erkennst du dich?
Du gibst. Und gibst. Und fragst dich manchmal leise, wann du dran bist. Nicht laut. Nicht als Vorwurf. Nur so ein Gefühl, das du schnell wieder wegschiebst – weil es ja undankbar klingt. Du hast doch so viel.
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Du weißt, was alle anderen brauchen. Bei dir wird's unscharf. Die Bedürfnisse deiner Freundin, deines Partners, deiner Kollegen – die siehst du sofort. Deine eigenen? Irgendwo da hinten. Hinter allem anderen.
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Du schaffst alles. Nur nicht das hier. Projekte, Krisen, Menschen – du löst das. Aber wenn es darum geht, was du wirklich willst – nicht was vernünftig ist, nicht was gerade gebraucht wird – dann wird es still.
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Du hörst den Satz „du musst auch mal an dich denken" – und weißt nicht, wie. Nicht weil du es nicht willst. Sondern weil du es schlicht nie gelernt hast. Weil da niemand war, der es dir gezeigt hat.
Was in diesem Kurs passiert:
Das hier ist kein Kurs über Selbstfürsorge. Kein „gönn dir mal eine Auszeit". Es geht um etwas Grundlegenderes: du lernst, deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse überhaupt erst wahrzunehmen – und die Verantwortung dafür zu übernehmen, sie dir selbst zu erfüllen. Das ist das große Aufwachen. Nicht anstrengen – erkennen.
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Deine Wünsche
Was wünschst du dir? Nicht „eine Pause" oder eine leere To-Do-Liste. In einer Welt, in der niemand etwas von dir braucht, niemand bewertet, niemand zuschaut und du alle Zeit der Welt hast. Was wünschst du dir?
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Selbstverantwortung
– was sie wirklich bedeutet. Selbstverantwortung heißt nicht, zusätzlich noch mehr erledigen müssen. Noch eine Yogastunde in den Terminplan zu quetschen. Es heißt, die Verantwortung für dein eigenes sattes Sonne-Wonne-Gefühl nicht länger an Situationen, Menschen oder den perfekten Moment zu hängen. Sondern es sich völlig unabhängig von den Umständen zu holen.
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Warum Verstehen allein nicht reicht
Du sagst deiner Freundin regelmäßig, sie soll sich mehr um sich kümmern, mal Grenzen setzen, mal liebevoll zu sich sein. Dein Kopf weiß längst, wie es geht. Anstatt es immer nur den anderen zu erzählen: Wie du diese Wahrheit als Vorbild ab jetzt selbst verkörperst.
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Bedürfnisse – versteckt hinter Gefühlen
Hinter jedem Gefühl steckt ein Bedürfnis. Das der anderen kannst du jedes Mal perfekt lesen – hier lernst du endlich deine eigenen Bedürfnisse zu lesen.
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Die Biografie deiner Bedürfnisse
Welche Bedürfnisse und Wünsche wurden in deinem Leben gehört – welche nie? Vielleicht sind einige sogar schon verstummt. Haben aufgegeben. Du schaust im Rückblick hin und erkennst, welchen Speicher du besonders liebevoll auffüllen darfst.
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Verantwortung für meine Bedürfnisse
Der Mittelpunkt deines Lebens ändert sich. Wo vorher alles andere stand, stehst jetzt du. Das Zentrum deines Lebens. Und bleibst dort. Egal was drumherum passiert.
Für wen ist das?
✓ Ja, wenn du super funktionierst – und gleichzeitig seit Jahren darauf wartest, dass bald mehr Raum für dich selbst ist, wenn...
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✓ Ja, wenn du anderen sofort ansiehst, was sie brauchen – und bei dir gar nicht erst hinguckst.
✓ Ja, wenn du aufhören willst zu warten, dass jemand kommt und sich um dich kümmert – aber noch nicht weißt, wie du es selbst tust.
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✓ Ja, wenn du bereit bist für: ach, das hat mir die ganze Zeit gefehlt. Omg, ist das schön, sich so ganz und erfüllt zu fühlen. Wow, nichts ist mehr anstrengend, wenn ich auf mich selbst höre. Haha, ich musste nie darauf warten dass xy sich ändert, ich kann ja alles jetzt sofort haben.
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X Nicht für dich, wenn du jemanden suchst, der dir sagt, was du wollen sollst. Deine Bedürfnisse waren immer da. Es geht nur darum, sie wieder zu hören.

Hi ich bin Mia.
Ich war lange die Stärkste im Raum.
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Immer funktioniert, immer da, jeden gelesen und gefühlt – nur mich nicht. So beschäftigt mit allen anderen, dass ich meine eigenen Bedürfnisse schlicht nicht mehr gehört habe. Nicht weil sie nicht da waren. Sondern weil ich nie gelernt hatte, ihnen zuzuhören. Das ist sicherer, das haben wir immer schon so gemacht.
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Und es war anstrengend. So anstrengend. Immer braucht jemand was, immer ist irgendeine Feier, immer an der Beziehung arbeiten – allein, selbstständig, Feministin, ich bin stark, und das innere Verbot, um Hilfe zu bitten. Ach komm, das schaff ich jetzt auch noch eben kurz.
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Es hat gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich die ganze Zeit die Verantwortung für alle getragen habe – nur für mich nicht. Mit dem Ziel, geliebt zu werden. Dabei hätte ich mich einfach die ganze Zeit selbst lieben können. Ohne die ganze Anstrengung. Ohne mich zu verlassen.
Dieser Switch ist magisch. Er ändert das ganze Leben.
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Ich habe es auf dem langen Weg gelernt. Aber ich habe die Essenz der Veränderung in diesem Kurs für dich zusammengefasst.
Du kannst es schneller:
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